Dr. Haffa & Partner Expert Call: Führungskräfte mögen TripAdvisor, HolidayCheck & Co

  • 65 Prozent checken Hotels und andere Touristikangebote via Social Media regelmäßig
  • Jeder Vierte überprüft mindestens suspekte Angebote
  • Nur acht Prozent verzichten ganz auf Bewertungsportale

Expertcall_03_2014_ErgebnisseMünchen, 18. September 2014 – Führungskräfte mögen Reise-Communities und Bewertungsportale für Hotels und Touristik: Knapp zwei Drittel nutzen solche Social-Media-Angebote immer oder meistens, bevor sie buchen. Das ist das Ergebnis des aktuellen Dr. Haffa & Partner Expert Call. Die Münchner Kommunikationsagentur Dr. Haffa & Partner wollte von 75 deutschen Führungskräften und Meinungsmachern wissen, wie sie mit TripAdvisor, HolidayCheck & Co umgehen.

Resultat: Bewertungsportale und Reise-Communities stehen auch in Führungsetagen von Unternehmen hoch im Kurs: Fast jeder Zweite nutzt solche Angebote grundsätzlich, um vor Ort keine bösen Überraschungen zu erleben. Knapp 20 Prozent der Befragten besuchen diese Seiten „fast immer“. Nur wenn keine Zeit für eine Recherche bleibt, buchen sie ohne einen Gegencheck. Etwa ein Viertel gab an, nur dann auf Bewertungsportalen nachzuschauen, wenn ein Angebot besonders fragwürdig scheint. Acht Prozent der Befragten lehnen die Social-Media-Möglichkeiten mit der Begründung ab, zu viele Erfahrungsberichte seien lanciert und damit nicht glaubwürdig.

Ein Teilnehmer erklärte: „Ich lasse immer erst andere testen – egal ob Urlaube bei TripAdvisor oder Toaster bei Amazon, Bewertungen von anderen helfen ungemein weiter.“ Einem anderen Teilnehmer ist der Aufwand zu groß: „Die Buchung eines Businesstrips muss vor allem schnell gehen, da bleibt leider keine Zeit für einen Check auf Bewertungsportalen.“

„Reiseportale sind ein gutes Beispiel dafür, wie Social Media sich abseits von Twitter und Facebook mit klarem Nutzen und profitablen Geschäftsmodell etabliert hat“, erklärt Sebastian Pauls, Prokurist bei der Münchner Kommunikationsagentur Dr. Haffa & Partner. „Und weil Menschen sowohl privat als auch geschäftlich verreisen, verschwimmen hier die Grenzen von Business und Privatem. Für Unternehmen nur ein Vorgeschmack auf die Entwicklung, die Social Media auch im B2B noch nehmen wird.“

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