Erfolgreiche Jubiläumsaktion “25 Jahre Dr. Haffa & Partner” – Unterstützung für Reporter ohne Grenzen

Die Versteigerung des goldenen C64 anlässlich unseres Jubiläums ging erfolgreich zu Ende. Vielen Dank an alle, die zum riesigen Erfolg der Aktion beigetragen haben, indem sie on- und offline darüber berichtet, in ihren sozialen Netzwerken gepostet oder in ihrem Blog darüber geschrieben haben.

17.080 Klicks bei Ebay und ein Betrag deutlich über 3.000 Euro für Reporter ohne Grenzen sprechen für sich. Der goldene C64 ist inzwischen bei seinem neuen Besitzer angekommen und Reporter ohne Grenzen hat den vollständigen Erlös erhalten. Den erfolgreichen Abschluss nehmen wir zum Anlass, den Spendenempfänger denjenigen vorzustellen, die ihn noch nicht kennen. Genauer gesagt, übernimmt das Reporter ohne Grenzen e.V. selbst in folgendem Gastbeitrag:

Reporter ohne Grenzen: Hilfe für Journalisten in Not – Schutz vor Verfolgung und Repression

Ein Jahr nach dem Beginn der Protestbewegungen in Tunesien und dem Einsetzen des „Arabischen Frühlings“ bleibt die Situation der Presse- und Meinungsfreiheit in der Region bedroht, haben Journalisten und Fotografen einen hohen Tribut für ihre unabhängige Berichterstattung gezahlt. In einem aktuellen Bericht von Reporter ohne Grenzen heißt es dazu: Mindestens elf Medienmitarbeiter sind getötet worden, rund 240 Journalisten wurden körperlich angegriffen und rund 200 Journalisten und Blogger festgenommen, zahlreiche weitere wurden entführt, des Landes verwiesen oder sind aus ihrer Heimat geflüchtet.

Verfolgte Medienschaffende können sich seit der Einrichtung des Nothilfereferats im Dezember 2009 direkt an die deutsche Sektion von Reporter ohne Grenzen wenden, die eng mit der Partnerorganisation in Paris zusammenarbeitet. Seitdem wurde Reporter ohne Grenzen mit ca. 150 Anfragen von verfolgten Journalisten und Bloggern konfrontiert und konnte in vielen Fällen erreichen, dass eine unmittelbare Bedrohung im Herkunftsland – z.B. durch Vermittlung anwaltlichen Beistandes – abgewendet wurde.

Wenn ein weiterer Verbleib im eigenen Land lebensgefährlich ist, bemüht sich Reporter ohne Grenzen ein sicheres Aufnahmeland zu finden. Dabei arbeitet Reporter ohne Grenzen mit Stiftungen wie der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte zusammen, um verfolgten Journalisten – z.B. aus Usbekistan zeitweilig einen sicheren Aufenthalts- und Arbeitsort zu gewähren.

Das Nothilfereferat leistet konkrete Hilfe im Einzelfall, wenn Journalisten oder Blogger vor Repression und Verfolgung fliehen mussten und keine andere Alternative mehr sehen, als in Deutschland um Asyl nachzusuchen. So werden verfolgte Medienschaffende aus dem Iran oder Syrien dabei unterstützt, dauerhaften Schutz als politischer Flüchtling zu erhalten.

Reporter ohne Grenzen vernetzt Journalisten im Exil in Deutschland und unterstützt diese bei der Fortsetzung ihrer journalistischen Arbeiten, u.a. durch Vermittlung von Fortbildungen oder beruflichen Fördermaßnahmen.

Verfolgte Medienschaffende im Exil sind kompetente Partner von Reporter ohne Grenzen bei der Bewertung der Situation von Presse- und Meinungsfreiheit in ihren Herkunftsländern.

Mehr zu unserer Arbeit finden Sie hier: www.reporter-ohne-grenzen.de

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