KW 17: Dr. Haffa & Partner Themenservice für Journalisten - alle zwei Wochen ein neues Thema und ein leckeres Rezept
Ausgabe 17 vom 23. April 2009
Der Kühlschrank im Rechenzentrum
Kennen Sie den Stromverbrauch Ihres Haushalts? Erscheint er übermäßig hoch, macht man sich auf die Suche - und stößt dabei zum Beispiel auf den alten Kühlschrank, dessen Energieeffizienzklasse längst überholt ist. Ähnlich ist es bei Rechenzentren. Viele IT-Chefs - gerade in KMUs - kennen den Verbrauch der einzelnen Komponenten ihres Rechenzentrums nicht. Dabei lässt sich hier bei genauem Hinsehen eine Menge einsparen. Allein die USV-Anlagen verbrauchen rund 18 Prozent der Energie im RZ. Mit modernen Doppelwandler-Systemen lässt sich dieser Anteil erheblich reduzieren. Die Anschaffung energieeffizienter USV-Systeme ist nicht nur betriebswirtschaftlich sinnvoll, sondern schont bei USVs aus dem Hause Eaton auch die Umwelt: Das Unternehmen ist an allen Standorten zertifiziert nach Umwelt-Management-Norm ISO 14001 und engagiert in der Entwicklung umweltverträglicher Produkte.
Sind Sie an weiteren Informationen zu dem Thema interessiert? Eine E-Mail an mailto:eaton@haffapartner.de genügt.
Das Rezept der Woche:
Der Seelachs hat es nicht leicht in England. Als „pollack" liegt er dort im Eis der Fischtheken - und keiner will ihn haben. Warum? Weil sich die Kunden schämen. Pollack ist nämlich auch dort eine abfällige Bezeichnung für Menschen aus Polen.
Außerdem sagt man ihm eine gewisse phonetische Nähe zum Begriff "bollocks" nach (vgl. http://dict.leo.org/ende?lp=ende&p=thMx..&search=bollocks ) - und da hört der gute Geschmack auch auf der Insel auf. Um ihren Kunden künftig die erniedrigende Bestellung ihres Lieblingsfisches zu ersparen, hat die britische Supermarktkette Sainsbury's den pollack jetzt kurzerhand umbenannt. „Colin" heißt er dort ab sofort - so wie im kulinarischen Frankreich.
Die spinnen, die Briten? Vorsicht! In Deutschland haben wir das nämlich schon längst hinter uns. Denn der „Seelachs" ist eine reine Marketingerfindung - ohne die es freitags in unzähligen Kantinen einen panierten Bundespräsidenten zum Kartoffelsalat gäbe. Und das kam so: Vor Einführung der Lachszucht war Lachs schier unerschwinglich. Also brauchte die Industrie einen Ersatz für den Massenmarkt. Die Wahl fiel auf den Köhler, einen Dorschfisch, dessen Fleisch dann rosa eingefärbt wurde. Das schmeckte wohl ganz passabel - aber kein Lachs weit und breit. Und so dachte man sich das Wort Seelachs aus. Aber damit nicht genug: Als dann Jahre später die Kabeljaubestände massiv zurückgingen, waren auch die heimischen Fischstäbchenpopulationen dramatisch gefährdet. Rettung brachte der Alaska-Köhler, Entschuldigung, der Alaska-Seelachs natürlich.
Was für einen Köhler Sie für unser aktuelles Rezept verwenden, ist egal. Aber nehmen Sie einen guten. Sie wissen ja: Frischer Fisch riecht nicht nach Fisch.
Seelachs mit Parmesankruste
Zutaten:
4 Seelachsfilets
3 Eier
4 - 5 EL Mehl
100 g Parmesan
Saft einer halben Zitrone
Salz, Pfeffer
3 EL Butterschmalz
Zubereitung:
Eier verquirlen und den frisch geriebenen Parmesan untermischen. Fisch mit Zitronensaft säuern, salzen und pfeffern und in Mehl wenden. Die Filets in die Eier-Parmesan-Mischung eintauchen und bei kleiner Hitze im Butterschmalz kurz von beiden Seiten braten.
Tipp: Wenn Fisch zu lange brät, wird er schnell trocken. Damit er schön saftig bleibt, empfiehlt sich kurzes Braten und fünf bis zehn Minuten ‚Durchziehen' bei ca. 60 Grad im Backofen.