Dr. Haffa & Partner Themenservice für Journalisten - alle zwei Wochen ein neues Thema und ein leckeres Rezept
Ausgabe 50/2008 vom 11. Dezember 2008
Feuerwehr gegen Festtags-Flammen: Business Intelligence bekämpft brandheisses Problem
Süßer die Glocken nie klingen? Die Feuerwehren in ganz Europa können zur Weihnachtszeit ein ganz anderes Lied singen. Im Stundentakt schrillen allein in Deutschland die Alarmsirenen, weil irgendwo ein Adventskranz oder ein Weihnachtsbaum in Flammen aufgegangen ist. Rund 15.000 Wohnungsbrände allein in der Adventszeit richten Jahr für Jahr erhebliche Schäden an, sogar Todesopfer sind mit unfestlicher Regelmäßigkeit zu beklagen. Das dürre Reisig ist damit ein ernsthaftes Problem für die Feuerwehren, dem mit herkömmlichen Mitteln offenbar nur schwer Herr zu werden ist. Auch Vorbeugung und Aufklärung zeigen wenig Erfolg - bei Punsch und Plätzchen siegt nach wie vor der feiertägliche Leichtsinn.
Jetzt soll Software die Flammen im Keim ersticken. Die gleiche Technologie, mit der Großkonzerne oder etwa Versicherungen ihre Risiken verwalten und steuern, hilft bei der Brandbekämpfung. Risikoprognose mit Business Intelligence setzt dort an, wo Wasser und Drehleiter allein nicht greifen. Das Ziel: dem Brand einen Schritt voraus sein. Die Londoner Feuerwehr zum Beispiel, die drittgrößte Brigade ihrer Art der Welt und für über drei Millionen Haushalte mit nicht sehr viel weniger brennbarem Festtagsschmuck zuständig, setzt auf eine Lösung von SAS - im Prinzip die gleiche, wie sie auch Weltunternehmen von Commerzbank bis Vodafone nutzen. Das überrascht nur auf den ersten Blick, denn die Anforderungen ähneln sich: alle wollen sekundenschnell wissen, welche Bereiche ihres Einzugsgebiets sicher sind und wo ein Brand droht. Bei der Londoner Feuerwehr ist das die Basis für gezielte Vorbeugungsmaßnahmen. 65.000 Hausbesuche zur Aufklärung machen die 7.000 Londoner Brandbekämpfer jedes Jahr, angeleitet von rund 60 ständig aktualisierten Faktoren, die ein SAS Prognosemodell speisen. Die Brandmeister und ihre Mannschaften legen die Hände also keineswegs in den Schoß, wenn es mal gerade nicht brennt in London. Sondern sie sorgen mit ihrer Arbeit auf solider Datenbasis dafür, dass möglichst nur das Geschenkpapier unterm Tannenbaum knistert und nicht der Baum selbst. Auf dass nicht zuletzt bei ihnen selbst im Advent Lebkuchen die Hauptrolle spielt und nicht Löschschaum.
Mehr Informationen zu diesem und anderen überraschenden Themen rund um Business Intelligence erhalten Sie unter mailto:sas@haffapartner.de.
Das Rezept der Woche
Träumen Sie manchmal davon, Weihnachten in wärmeren Gefilden zu verbringen, zum Beispiel in Australien? Am Strand zu feiern, bei strahlendem Sonnenschein und 40° im Schatten? Wollten Sie schon immer mal Ihre Geschenke aus einem Kängurubeutel holen und statt von Orgelklängen Ihre Weihnachtslieder von einem Didgeridoo begleiten lassen? Wird es auch dieses Jahr wieder beim Träumen bleiben? Dann sollten Sie sich wenigstens ein kleines Stück Down Under backen. Z.B. diesen Dattelkuchen - exklusiv von unserer Rezeptkorrespondentin Lisa aus Sydney.
Dattelkuchen
Zutaten:
1 Tasse kleingeschnittene Datteln
1 Tasse brauner Zucker
60 g Butter
1 Tasse kochendes Wasser
¾ Tasse Mehl
3 TL Backpulver
2 TL Vanillezucker
1 Ei
Zubereitung:
Kleingeschnittene Datteln, Zucker und Butter in Stücken in eine Schüssel geben. Kochendes Wasser dazugeben, verrühren, bis die Butter geschmolzen ist. Mehl, Backpulver, Vanillezucker und Ei dazugeben, gut verrühren. Teig In gefettete Kuchenform füllen. Bei 180° 45-50 Minuten backen.