Dr. Haffa & Partner Themenservice für Journalisten - alle zwei Wochen ein neues Thema und ein leckeres Rezept
Ausgabe 44/2008 vom 30. Oktober 2008
Wie in der Ehe: Beziehungsqualität entscheidet
Microfin legt Studie zu Erfolgsfaktoren von Outsourcing-Projekten vor
Was sind die Faktoren, die über das Wohl oder Wehe eines Outsourcing-Projekts entscheiden? Diese Frage hat die auf Outsourcing und Prozessoptimierung spezialisierte Unternehmensberatung microfin jetzt zusammen mit der Uni Frankfurt/Main in einer umfassenden Fallstudie untersucht. Sie basiert auf den Erfahrungen von 18 Finanzdienstleistern und ihren Outsourcing-Partnern. Überraschendes Ergebnis: Die Qualität der Beziehung zwischen den beiden Parteien ist der Schlüssel zum Erfolg. Basis einer guten Zusammenarbeit sind gegenseitiges Vertrauen und Verständnis. Für die Praxis bedeutet das: Ein gut ausgearbeiteter Outsourcing-Vertrag ist unabdingbar. Aber auch ein noch so perfektes Vertragspapier kann nicht alle Eventualitäten der Zukunft beschreiben. Deshalb muss auch die soziale Komponente stimmen, so die Studie.
Möchten Sie weitere Informationen zu den Studienergebnissen? Haben Sie Interesse, mit einem der Autoren zu sprechen? Dann schreiben Sie uns eine Mail an mailto:microfin@haffapartner.de.
Das Rezept der Woche
Quittenspeck
Nachdem wir letzte Woche ein Rezept zum zweitunbeliebtesten Obst (Kürbis) der Deutschen präsentiert hatten, setzten wir diese Woche noch eins drauf und stellen Ihnen das ultimative, leckere Rezept zum unbeliebtesten Obst (Quitte) der Deutschen vor: Quittenspeck. Dieses traditionelle „Weihnachtskonfekt" aus der Rubrik „Omas Küche/Kindheitserinnerungen" muss im Herbst vorbereitet werden. Ich verspreche: Wer einmal Quittenspeck probiert hat, ist schlagartig alle Vorurteile gegen Quitten los, wird lebenslang davon schwärmen und sich jedes Jahr die Mühe machen, den süßen Speck zuzubereiten!
Zutaten:
1 kg Quitten
1 kg Gelierzucker
Zubereitung:
- Quitten abreiben, bis sie nicht mehr pelzig sind
- Quitten vierteln, Kernhaus entfernen und in einen Topf geben
- mit Wasser gerade knapp bedecken und erhitzen
- kurz bevor das Wasser richtig kocht und sprudelt, Temperatur runterschalten
- ca. 1 Stunde ziehen lassen, bis die Quitten weich sind
- Quittenwasser abgießen (in anderen Topf - für Quittengelee-Fans, die schwäbische Komplettverwertung
anstreben) - weiche Quitten durch die „Flotte Lotte" drehen oder durch ein Sieb passieren oder mit dem Mixer pürieren
- die pürierte Quittenmasse mit 1:1-Gelierzucker nach Anleitung aufkochen
Das Mark auf ein Brett oder Backblech, das mit Butterbrotpapier oder Backpapier belegt ist, dünn aufstreichen - ca. 0,3 bis 0,5 cm dick. Dann die Masse mehrere Wochen trocknen lassen, z. B. in einem trockenen Keller; so entsteht eine feste Masse. Diesen „Speck" zu Beginn der Adventszeit in ca. 4 cm lange Rauten schneiden, die Rauten einzeln in grobem Zucker wälzen und in einer Blechdose aufbewahren. Am besten in Lagen mit Butterbrotpapier dazwischen, damit die Rauten nicht zusammenkleben, falls sie nicht ganz trocken sind. Quittenspeck schmeckt mit anderen Weihnachtsplätzchen am besten und lässt sich viele Monate aufbewahren.
In Argentinien rangieren Quitten übrigens viel weiter oben auf der Beliebtheitsskala als bei uns: Nach dem Asado gibt es dort als allseits beliebten Nachtisch eine Scheibe Quittenspeck mit einer Scheibe Käse (ähnlich wie Emmentaler) unter dem Namen „Dulce de Membrillo con Queso".