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Dr. Haffa & Partner Themenservice für Journalisten - alle zwei Wochen ein neues Thema und ein leckeres Rezept

 

Ausgabe 36/2008 vom 4. September  2008

Datenklau vorbeugen

Der Datenklau geht um - das ist eines der beherrschenden Themen dieses Spätsommers. Erschreckend viele Fälle gehen dabei auf einen unachtsamen Umgang mit Daten bei den betroffenen Unternehmen zurück.

Um das Vertrauen ihrer Kunden nicht aufs Spiel zu setzen, sollten Unternehmen deswegen mehr Wert auf einen sensiblen Umgang mit Kunden- oder Mitarbeiterdaten legen.

Dabei sind vor allem Web-Applikationen wie Online-Shops, Buchungssysteme und Mitarbeiterportale anfällig für Datenraub. Um sie auf Lecks zu überprüfen, gibt es spezielle Tools, die helfen, Sicherheitslücken im eigenen System proaktiv zu identifizieren. Solche Schwachstellen-Scanner entdecken Sicherheitslücken, die das Auslesen von Daten von außen durch eine SQL-Injection oder eine Cross-Site-Scripting-Attacke möglich machen.

Haben Sie Interesse an mehr Informationen zum Schutz von Web-Shops, Buchungssystemen und Co.? Gern schicken wir Ihnen entsprechendes Material zu oder vermitteln Ihnen ein Interview mit einem Experten von art of defence, Spezialist für Web-Applikationssicherheit - eine Mail an mailto:artofdefence@haffapartner.de genügt.


Das Rezept der Woche:
Kaninchenragout mit Polenta aus dem Tessin

Nicht einmal fünf Prozent der ohnehin nicht allzu zahlreichen Schweizer leben im italienischsprachigen Teil des Landes, dem Kanton Tessin. Das Minderheitengefühl der Tessiner hält sich trotzdem in Grenzen: Sie sehen sich gern als eine Art elitäre Exklave des großen Nachbarn Italien und haben damit in wirtschaftlicher Hinsicht auch nicht einmal unrecht. Einen Makel teilen sie aber mit ihren helvetischen Landsleuten (ganz im Gegensatz zu den Italienern): Eine landestypische Küche - geschweige denn eine über die Region hinaus bekannte - gibt es kaum. Schweizer Gerichte haben ihren Ursprung oft in Arme-Leute-Essen und sind entsprechend simpel. Bekanntestes Beispiel ist das Fondue. Trotzdem sind darunter regionale Leckerbissen, die zu entdecken sich auch zu Hause lohnt. Im Tessin allgegenwärtig ist zum Beispiel die Polenta aus Maisgrieß, die gerade als Beilage zu kräftigen Schmorgerichten eine Sünde wert und einfach zuzubereiten ist.

Zutaten

250 g Polentagrieß (grober Maisgrieß)
1 l Wasser
2 TL Salz
300 ml Fleischbouillon
10 g getrocknete Steinpilze
2 Stangenselleriestängel
1 Karotte
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
100 g Speckwürfel
1500 g Kaninchen (Rücken und Schlegel gemischt)
Salz; Pfeffer aus der Mühle; 1 Lorbeerblatt, 2 Nelken, 1 Thymianzweig,
1 Rosmarinzweig, 1 Majoranzweig
230 g geschälte, gehackte Tomaten
400 mlRotwein

Zubereitung (für 4 - 6 Personen)

Die Steinpilze in lauwarmem Wasser einweichen. Stangensellerie und Karotte fein würfeln. Zwiebel und Knoblauch hacken. Die Speckwürfel in einem Schmortopf ohne Fett knusprig braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen. Kaninchenstücke salzen und pfeffern. Im verbliebenen Speckfett scharf anbraten. Pilze samt Einweichflüssigkeit (ggf. gesiebt, falls Sandreste sichtbar sind), Gemüse, Gewürze, Kräuter und Tomaten beifügen. Alles kurz mitbraten. Mit Wein ablöschen, würzen. Zugedeckt bei kleiner Hitze rund 60 Minuten oder länger schmoren lassen.
Für die Polenta Wasser mit Salz aufkochen - am besten in einem beschichteten Topf. Maisgrieß unter Rühren einrieseln, kräftig rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Die Hitze reduzieren, nach und nach etwas Bouillon dazugeben und immer weiterrühren, bis sich nach 30 - 40 Minuten eine Kruste bildet. Weitere 10 Minuten köcheln lassen, ab und zu rühren.
Zum Servieren die Polenta auf ein Holzbrett stürzen, mit einem Tuch bedeckt warm halten. Mit einer dünnen Schnur oder einem hölzernen Polentamesser in Scheiben schneiden (an normalen Messern klebt die Polenta leicht fest). Reichhaltiger (und würziger) wird die Polenta, wenn man am Ende der Kochzeit noch 50 g Butter und 100 g geriebenen Hartkäse untermischt.
Die Kaninchenstücke aus der Sauce nehmen und warm stellen. Lorbeerblatt und Nelke entfernen, die Sauce etwas einkochen und abschmecken, dann über das Fleisch gießen. Die Polenta dazu servieren.

 

 

 



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