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Dr. Haffa & Partner Themenservice für Journalisten - alle zwei Wochen ein neues Thema und ein leckeres Rezept

 
Ausgabe 5/2011 vom 17. März 2011

Geld ausgeben für Zeitungen auf dem iPad oder Smartphone? 85 Prozent würden das tun.
  iPad   

Die erste Ladung der zweiten Generation des iPads ist in den USA bereits ausverkauft. Auf den Tablet-Computer- und Smartphone-Boom setzen auch die Verlage und hoffen auf ein neues Geschäftsmodell: Kostenpflichtiges Zeitunglesen auf iPad und iPhone - aber machen die Menschen da mit? Die Nutzerzahlen lassen daran zweifeln, bislang zumindest. Wir haben bei rund 70 deutschen Führungskräften und Meinungsmachern nachgefragt, ob sie dafür bezahlen würden, Tageszeitungen oder Magazine papierlos mobil lesen zu können. Das Ergebnis: 85 Prozent sind grundsätzlich bereit dazu, Geld für die Nutzung von Zeitungen oder Fachzeitschriften auf Smartphone oder Tablet-Computern auszugeben. Allerdings mangelt es für 36 Prozent derzeit noch am passenden Angebot. Fast die Hälfte der Befragten sind der Ansicht, dass eine mobile Variante deutlich günstiger zu haben sein müsse als das gedruckte Pendant. Gute Nachricht für die Verlage: Insgesamt ist keiner der Befragten der Ansicht, dass Internet-News kostenlos sein müssten! Allerdings nutzt bisher auch noch kein einziger Teilnehmer eines der mit Kosten verbundenen Angebote. 15 Prozent geben ihr Geld lieber weiterhin für die gedruckte Ausgabe aus und wollen auf kostenpflichtige digitale Abkömmlinge verzichten.

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Rezept der Woche
 

Rezept-Newsletter sind ja grundsätzlich eine feine Sache. Wenn nur der Prozess drum herum nicht so fehleranfällig wäre: Newsletter ausdrucken. Im Drucker vergessen, bis ihn ein Kollege mitnimmt und wegschmeißt. Noch mal ausdrucken und auf dem Schreibtisch vergessen. Im Supermarkt dann Zutaten nach Gefühl und Erinnerung einkaufen. Zuhause noch einmal Rechner hochfahren, Rezept ausdrucken (versehentlich in Farbe) und feststellen, dass man die wichtigste Zutat vergessen hat. Noch einmal zum Einkaufen gehen (gerade noch vor 20 Uhr geschafft). Kochen, essen (lecker!). Den Zettel in einen Ordner legen, wo man ihn vergisst und nie wieder anschaut.

Mit dem iPad geht das jetzt deutlich leichter, und man braucht noch nicht einmal eine App dafür. In meinen Mails stecken zum Beispiel all die Ausgaben des täglichen Essen & Trinken-Newsletters, die ich für nachkochwürdig halte und deshalb nicht sofort gelöscht habe. Und so kam es kürzlich zur iPad-Kochpremiere. Auf dem Programm für den Anfang etwas Simples für die echte Feierabendküche: Makkaroni-Auflauf. In der Originalhülle kann man das iPad (1. Generation) einfach wie einen elektronischen Bilderrahmen aufstellen und das iPad quasi wie ein Kochbuch verwenden. Vermeiden sollte man dabei, den Touchscreen mit Tomatensaucenfingern zu bedienen. Das verlängert die nachmahlzeitlichen Aufräum- und Putzarbeiten - ich spreche aus Erfahrung - ganz erheblich. Die Makkaroni gehen schnell und schmecken prima. Gruner + Jahr hat uns erlaubt, Ihnen das Rezept ( https://www.essen-und-trinken.de/rezept/198133/makkaroni-auflauf.html ) zu verraten.

Makkaroni-Auflauf
 
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Zutaten:

Für 2 Portionen

100 g Makkaroni
Salz
1 kleine Zwiebel
2 El Öl
1 Tl Zucker
1 Dose geschälte Tomaten
100 ml Hühnerbrühe
Pfeffer
100 g Gouda

Zubereitung:

1. Makkaroni in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest garen. Abgießen und abtropfen lassen.

2. Zwiebel würfeln und in Öl glasig dünsten. Zucker zugeben und schmelzen. Tomaten und Brühe zugeben, aufkochen und zugedeckt bei milder Hitze 10 Min. garen. Mit dem Schneidstab fein pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Nudeln in eine gefettete Auflaufform (18 x 12 cm) geben und mit der heißen Sauce übergießen. Gouda raspeln und über die Makkaroni streuen. Im heißen Ofen bei 220 Grad (Umluft 200 Grad) auf der mittleren Schiene 15 Min. überbacken.

 

 



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