Dr. Haffa & Partner Themenservice für Journalisten - alle zwei Wochen ein neues Thema und ein leckeres Rezept
Ausgabe 2 / 2012 vom 26. Januar 2012
„SAP-ERP-Aktualisierung" oder: Die IT am Rande des Wahnsinns
Softwaresysteme brauchen Updates. Während bei Microsoft Windows der Aufwand überschaubar ist, wird es bei der Aktualisierung eines Systems wie SAP für die IT hingegen ungemütlich. Da der erweiterte Support für ältere SAP-Versionen im ersten Quartal des nächsten Jahres ausläuft, stehen jetzt viele Unternehmen vor einem solchen Upgrade-Projekt. Um die Ausmaße zu veranschaulichen: Ein Unternehmen mit über 2.500 SAP-Anwendern benötigt durchschnittlich 3.350 Manntage in einem Zeitrahmen von 31 Wochen mit Projektkosten von über 1,4 Millionen US-Dollar. Das hat der ERP-Experte Panaya in seiner neusten Studie „SAP Upgrade Benchmark" herausgefunden. Der Grund für diese Zahlen: Bei unternehmenskritischen ERP-Systemen kann sich kein Unternehmen einen Ausfall leisten. Das bedeutet: Die IT muss Tausende Zeilen Code überprüfen, um festzustellen, welche Applikationen nach dem Update nicht mehr wie gewünscht funktionieren, und unzählige Tests fahren. Dieses Projekt lässt sich aber mithilfe externer Experten wie Panaya, dem Spezialisten für SAP-Aktualisierungen, erheblich abkürzen - bei gleichzeitig stark sinkenden Kosten. Panaya automatisiert das Testing und simuliert das Update in der Cloud. Dabei werden die kundenspezifischen Anwendungen und Prozesse identifiziert, die Probleme verursachen. Den größten Teil der Fehler kann Panaya umgehend beseitigen. Übrigens: Im ganzen Prozess müssen weder sensible Daten übertragen noch weitere Software installiert werden.
Haben Sie Interesse an dem Thema SAP-Aktualisierung? Eine kurze E-Mail an panaya@haffapartner.de genügt - wir vermitteln Ihnen gerne einen Gesprächspartner.
Rezept der Woche
Am Wochenende hatte ich mal wieder beim Metzger ein schönes Stück Rindfleisch gekauft, aber keine Lust auf Rinderbraten oder Gulasch. Ich hatte einfach Appetit auf etwas anderes, etwas Neues. Im Internet bin ich auf das Rezept für einen italienischen Rinderschmortopf gestoßen. Das Gericht ließ sich ohne großen Aufwand zubereiten, und schon während des Kochens duftete es köstlich. Zusammen mit Polenta ein wirklich leckeres Sonntagsessen.
Italienischer Rinderschmortopf
Zutaten:
1 kg Rindfleisch
100 g Speck
1 Karotte
1 kleine Stange Lauch
1 Stange Staudensellerie
1 kleine Zwiebel
4 - 5 Knoblauchzehen
1 Lorbeerblatt
1 Thymianzweig (es geht auch getrockneter)
Rosmarinzweige
¾ l italienischer Rotwein (z. B. Nero d' Avola)
Salz und Pfeffer
Olivenöl
Butter
Zubereitung:
Den Speck in kleine Würfel schneiden und in etwas Olivenöl auslassen. Rindfleisch in große Würfel (ca. 4 x 4 cm) schneiden, zum Speck geben und rundherum kräftig anbraten (eventuell in zwei Portionen). Knoblauch zerdrücken, Karotte, Lauch, Sellerie und Zwiebel ebenfalls würfeln und kurz mitbraten. Alles kräftig mit Salz und Pfeffer würzen, die Kräuter (in einem Teesieb) dazugeben und den Rotwein angießen. Das Gericht zugedeckt ca. 2 bis 3 Stunden bei niedriger Temperatur schmoren lassen. Die Fleischstücke und Kräuter vorsichtig herausnehmen, den Fond mit dem Mixstab pürieren und zum Binden etwas kalte Butter unterrühren. Das Fleisch wieder dazugeben. Als Beilage hatten wir Polenta, natürlich schmecken auch Kartoffelpüree oder Semmelknödel.