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Oktoberfest 2011: Internationaler Bierpreisindex – so viel bezahlen Besucher aus aller Welt für die Wiesn-Maß

  • Was kostet die Wiesn-Maß im Vergleich zum Bier in der Heimat?
  • Norweger und Japaner trinken günstig, Südafrikaner teuer 
  • Australier freuen sich über neue „Raucherbalkone"

London, 7. September 2011 ---- Die Maß Bier kostet in den Festzelten auf dem Oktoberfest in diesem Jahr zwischen 8,70 Euro und 9,20 Euro. Im Durchschnitt über alle Zelte gerechnet sind das circa neun Euro. Klingt teuer? Ist aber für so manchen ausländischen Besucher ein wahres Schnäppchen - im Vergleich zum Bier in einer heimischen Bar. Das hat das Personalberatungsunternehmen ECA International festgestellt. Speziell für die Wiesn hat das Unternehmen einen Index aus den Bierpreisen ausgewählter Länder erstellt. Ergebnis: Für die einen wird es ein Spartrip, die anderen müssen ganz tief in die Tasche greifen, um ihren Durst zu stillen.

Insbesondere Besucher aus Norwegen trinken auf dem wohl größten Volksfest der Welt günstig: Eine Maß „Helles" auf dem Münchner Oktoberfest kostet sie nicht einmal die Hälfte von dem, was sie dafür in der Heimat auf den Tresen legen müssten. Und auch für Japaner ist die bayerische Landeshauptstadt eine Reise und vor allem einen Umtrunk wert: Der Liter Bier kostet hierzulande 40 Prozent weniger als in Nippon. Italiener freuen sich ebenfalls auf eine fröhliche Sause: In der „nördlichsten Stadt Italiens" sparen sie pro Maß ungefähr 20 Prozent gegenüber einem Bier in der Heimat.

Ein böses Erwachen gibt es dagegen für Besucher aus Südafrika: Der Gerstensaft ist in der Isarmetropole fast doppelt so teuer wie in einer südafrikanischen Bar. Und auch Spanier lassen das ganz große Gelage wohl eher ausfallen: Eine kühle Maß schlägt mit einem Aufpreis von fast 50 Prozent zu Buche. Besucher aus Großbritannien müssen für ihr Bier auf der Wiesn immer noch ein Drittel mehr als im heimischen Pub berappen.

US-Amerikaner werden höchstens mit einem weinenden Auge zu Softdrinks greifen. Die gibt es in München nämlich nur zu mehr als doppelt so hohen Preisen wie jenseits des Atlantiks. Preislich ist Limo auch für Neuseeländer keine Alternative - während Bier in etwa gleich teuer ist, kostet die Brause nahezu das Doppelte. Italiener werden beim Blick auf die Preise für Mineralwasser schlagartig wieder nüchtern: Das kostet in Deutschland mehr als das Zweieinhalbfache.

Auf dem diesjährigen Oktoberfest gilt ausnahmslos das strikte bayerische Rauchverbot: Kein Problem für Besucher aus Argentinien - sie müssten für die Packung Zigaretten ohnehin einen Aufpreis von fast 350 Prozent gegenüber einem Kauf der Glimmstängel in der Heimat zahlen. Australier werden hingegen vorzugsweise auf den neuen „Raucherbalkonen" zu finden sein. Eine Schachtel kostet sie in Deutschland gerade einmal die Hälfte.

Besucher aus Südafrika sollten auf dem Oktoberfest nicht ihr gesamtes Reisebudget verbrauchen - oder aber über eine gut ausgestattete Reiseapotheke verfügen. Denn wenn sie mit einem Kater aufwachen, kostet ein Abhilfe schaffendes Schmerzmittel nahezu viereinhalb Mal so viel wie in der Heimat. Franzosen wird der Kopf beim Kauf von Tabletten ebenfalls stark brummen, denn in der bayerischen Landeshauptstadt verlangen die Apotheken das Zweieinhalbfache für eine geeignete Pille.

„Eine Reise zum Oktoberfest ist für die einen ein wirklich teures Vergnügen, für andere aber - kaum zu glauben - tatsächlich ein Spartrip", sagt Susanne Grimm, Client Services bei ECA International. „So bekommen Besucher aus Japan, Norwegen oder der Schweiz auf der Wiesn nicht nur das Bier zum Schnäppchenpreis, sie zahlen zudem durchschnittlich etwa ein Drittel weniger für Waren und Dienstleistungen des täglichen Gebrauchs. Gäste aus Großbritannien, USA oder Argentinien legen in München dagegen zwischen 15 und 20 Prozent drauf."
Diese Zahlen basieren auf einer internationalen Lebenshaltungskostenstudie von ECA International vom März 2011. International tätige Unternehmen nutzen diese Daten zur Berechnung von Zuschlägen für ins Ausland entsendete Angestellte.

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  ECA Bierindex 2011

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