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Oktoberfest 2013: Bierpreise – für viele ausländische Besucher günstig, für Einheimische teuer

  • ECA International-Bierpreisindex: Was kostet die Wiesn-Maß im Vergleich zum Bier am heimischen Tresen?
  • Skandinavier und Schweizer freuen sich auf preiswerte Party
  • Südafrikaner und Spanier müssen tief in die Tasche greifen
ECA International: Bierpreisindex 2013 Vergrößerte Ansicht

London, 4. September 2013 ---- Teuer, teurer, Münchener Oktoberfest. Die Bierpreise liegen auch dieses Jahr wieder auf Rekordniveau. In den Festzelten kostet die Maß zwischen 9,40 Euro und 9,85 Euro, der Durchschnitt über alle Zelte hinweg liegt bei 9,66 Euro. Die Wiesn ist damit für die Münchener ein äußerst kostspieliger Spaß – für die meisten ausländischen Besucher hingegen bedeutet das: Bier zum Schnäppchenpreis. Das hat das Personalberatungsunternehmen ECA International festgestellt und aus Bierpreisen für ausgewählte Besuchernationen einen Wiesn-Bierpreisindex erstellt.

Speziell für Besucher aus den skandinavischen Ländern ist der Oktoberfestausflug eine günstige Party. Norweger zum Beispiel zahlen im Festzelt auf der Theresienwiese für zwei Bier weniger als für ein Bier in einer Bar in der Heimat. Aber auch für Schweizer ist das Wiesn-Bier ziemlich erschwinglich und quasi jedes dritte „Helle“ umsonst. Neuseeländer sparen beim Genuss jeden Liters Münchener Gerstensaft im Vergleich zum Konsum in einer heimischen Bar rund 30 Prozent. Wiesn-Fans aus Australien trinken jedes vierte Bier für lau, Argentinier und Türken jedes fünfte. Italiener können ebenfalls ausgelassen feiern und immerhin noch elf Prozent pro Runde sparen; Österreicher und US-Amerikaner etwas weniger. Britische Pubs sowie Kneipen in den Niederlanden verlangen ähnlich viel pro Liter Bier wie die Wirte auf dem größten Volksfest der Welt. Spanische Besucher werden ihre Wiesn-„Cerveza“ wohl noch sparsamer als die Einheimischen genießen, denn der Maßpreis grenzt für sie an Wucher: Pro Liter müssen sie gegenüber einem Bier in einer spanischen Bar einen Aufschlag von stolzen 38 Prozent berappen. Noch teurer ist es für Besucher aus Südafrika, sie zahlen für unter dem bayrischen Reinheitsgebot Gebrautes auf der Wiesn mehr als doppelt so viel wie in einer heimischen Bar. Die preisgünstige Alternative: Dosenbier aus dem Supermarkt – das ist hierzulande zwar etwa 20 Prozent billiger als in Südafrika und fünf Prozent billiger als in Spanien, freilich fehlt dann jedoch die Oktoberfestatmosphäre.

Stattdessen ein Softdrink? Das ist nichts für US-Amerikaner, die dafür in München das Anderthalbfache bezahlen müssen; Franzosen hingegen sparen bei der Limo knapp 20 Prozent. Japaner können ebenfalls beherzt zugreifen und 36 Prozent weniger Geld für die Brause ausgeben als daheim.

Nach einer durchzechten Wiesn-Nacht fällt das Katerfrühstück am nächsten Morgen besonders für Italiener im Vergleich zu heimischen Preisen äußerst kostspielig aus – Kaffee plus 127 Prozent, Mineralwasser plus 167 Prozent. Immerhin: Die Kopfschmerztabletten kosten in der „nördlichsten Stadt Italiens“ etwa das Gleiche, ebenso Zigaretten. Der preisbewusste Schweizer verzichtet auf Sprudel, der hierzulande 31 Prozent teurer ist, und trinkt dafür mehr Kaffee, der ist nämlich 27 Prozent billiger. Schokolade zum Frühstück? Da sagen Schweden und Dänen nicht „Nein“; die kostet hierzulande nur die Hälfte. Das strikte Rauchverbot in Bayern kommt vor allem den Geldbeuteln der Argentinier entgegen: Sie geraten erst gar nicht in Versuchung – andernfalls müssten sie für die Glimmstengel tief in die Tasche greifen und einen Aufpreis von fast 250 Prozent berappen.

Die Besucher aus den Niederlanden sollten ihre Reiseapotheke mit ausreichend Kopfschmerztabletten versehen, andernfalls zahlen sie in Deutschland dafür fast das Dreifache. Australier werden hingegen eher auf ein Konterbier setzen, die Dose aus dem Supermarkt kostet 74 Prozent weniger und Kopfschmerztabletten 118 Prozent mehr als in „Down Under“. Ein schnelles Mittagessen als Grundlage ist für sie über ein Drittel billiger. Für Schweden schlägt ein Lunch mit einem Aufpreis von zehn Prozent zu Buche, Norweger können sich jedoch richtig den Bauch vollschlagen – zwei Mittagessen bekommen sie in Deutschland quasi zum Preis von einem in der Heimat.

„Das Oktoberfest ein günstiger Spaß? Kaum zu glauben, aber die Wiesn-Maß ist für fast alle untersuchten Besuchernationen vergleichweise günstig zu haben“, sagt Antonia Kueßner, Account Manager, Client Services, ECA International. „Beim Konsum von weiteren Waren und Dienstleistungen zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Amerikaner, Italiener, Niederländer und Briten zahlen dafür – teils kräftige – Aufschläge.“

Diese Zahlen basieren auf einer internationalen Lebenshaltungskostenstudie von ECA International vom März 2013. International tätige Unternehmen nutzen diese Daten zur Berechnung von Zuschlägen für ins Ausland entsendete Angestellte.

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