Paradiesäpfel
Nach dem Erfolg der „Historischen Wiesn" zum 200. Geburtstag gibt es auch in diesem Jahr wieder eine „Oide Wiesn" (alte Wiesn). Günstige Preise (Fahrgeschäfte kosten 1 €), traditionelle Münchner Gerichte wie Rumfordsuppe, Böfflamott, Zwetschgenbavesen und nach altem Rezept gebrautes Bier stehen auf dem vom restlichen Oktoberfest abgetrennten Gelände im Vordergrund.
Wenn ich über die „Oide Wiesn" gehe, dann erinnert mich das immer an meine Rummelbesuche in der Kindheit. Kettenkarussell fahren, Lose kaufen und ganz wichtig: einen Paradiesapfel essen. Für alle Nostalgiker, die so etwas schon immer mal selbst machen wollten, hier das Rezept für Paradiesäpfel. Vielleicht für eine eigene kleine Wiesn zu Hause.
Paradiesäpfel
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Zutaten:
4 Äpfel
400 g Puderzucker
2 El Himbeersirup
4 El Wasser
½ El Essig
Rote Speisefarbe
Zubereitung:
Äpfel waschen und sehr gut abtrocknen, Stiel entfernen und dafür ein Holzstäbchen einstecken. Einen Teller zum Abtropfen bereitstellen, evt. mit Butter bestreichen, damit die Äpfel nicht daran kleben bleiben.
In einem hohen schmalen Topf Wasser, Himbeersirup, Essig und Puderzucker erhitzen und kurz sprudelnd kochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und ein paar Tropfen rote Speisefarbe zufügen, bis die Glasur richtig schön tiefrot ist. Dann die Äpfel nacheinander hineintauchen und so lange drehen und wenden, bis sie völlig bedeckt sind. Man kann auch einen Pinsel zu Hilfe nehmen. Die fertigen Paradiesäpfel auf dem Teller trocknen lassen und bald verzehren, da sie schnell weich werden. Wer möchte, kann die Äpfel auch noch mit Kokosflocken oder gehakten Nüssen bestreuen.

