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Quittenspeck

Zutaten:

1 kg Quitten
1 kg Gelierzucker

Zubereitung:

  • Quitten abreiben, bis sie nicht mehr pelzig sind
  • Quitten vierteln, Kernhaus entfernen und in einen Topf geben
  • mit Wasser gerade knapp bedecken und erhitzen
  • kurz bevor das Wasser richtig kocht und sprudelt, Temperatur runterschalten
  • ca. 1 Stunde ziehen lassen, bis die Quitten weich sind
  • Quittenwasser abgießen (in anderen Topf - für Quittengelee-Fans, die schwäbische Komplettverwertung anstreben)
  • weiche Quitten durch die „Flotte Lotte" drehen oder durch ein Sieb passieren oder mit dem Mixer pürieren
  • die pürierte Quittenmasse mit 1:1-Gelierzucker nach Anleitung aufkochen

Das Mark auf ein Brett oder Backblech, das mit Butterbrotpapier oder Backpapier belegt ist, dünn aufstreichen - ca. 0,3 bis 0,5 cm dick. Dann die Masse mehrere Wochen trocknen lassen, z. B. in einem trockenen Keller; so entsteht eine feste Masse. Diesen „Speck" zu Beginn der Adventszeit in ca. 4 cm lange Rauten schneiden, die Rauten einzeln in grobem Zucker wälzen und in einer Blechdose aufbewahren. Am besten in Lagen mit Butterbrotpapier dazwischen, damit die Rauten nicht zusammenkleben, falls sie nicht ganz trocken sind. Quittenspeck schmeckt mit anderen Weihnachtsplätzchen am besten und lässt sich viele Monate aufbewahren.

In Argentinien rangieren Quitten übrigens viel weiter oben auf der Beliebtheitsskala als bei uns: Nach dem Asado gibt es dort als allseits beliebten Nachtisch eine Scheibe Quittenspeck mit einer Scheibe Käse (ähnlich wie Emmentaler) unter dem Namen „Dulce de Membrillo con Queso".



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