SOFiSTiK Preis 2016 geht an Erkai Watson von der TU München

Preis würdigt herausragende Masterarbeit aus dem Bereich Computational Mechanics

Dr. Holger Heidkamp, SOFiSTiK (rechts) übergibt die Preisurkunde an den Preisträger Erkai Watson. (Foto: Andreas Heddergott)

Dr. Holger Heidkamp, SOFiSTiK (rechts)
übergibt die Preisurkunde an den Preisträger
Erkai Watson. (Foto: Andreas Heddergott)
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Oberschleißheim, 21. Juli 2016 – Der SOFiSTiK Preis geht in diesem Jahr an Erkai Watson: Der Absolvent der Technischen Universität München (TUM) erhielt die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung für seine Masterarbeit „Hypervelocity Impact Phenomena: A Discrete Element Numerical Simulation Study.“ Die Arbeit wurde am Lehrstuhl für Baumechanik der TUM zusammen mit dem Fraunhofer Ernst-Mach-Institut erstellt. Die Preisverleihung fand am 1. Juli im Rahmen der Absolventenfeier am „Tag der Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt“ der TUM statt.

Mit seinem bereits zum fünften Mal verliehenen Preis würdigt der Bausoftwarehersteller SOFiSTiK jährlich herausragende Promotionen und Masterarbeiten im Bereich numerische Methoden und Datenmodelle im Ingenieurbau.

Watsons Arbeit legt wichtige Grundlagen für den künftigen Umgang mit Weltraumschrott. Da die Anzahl der Objekte, die als Müll durchs All fliegen, ständig zunimmt, wird es in Kürze nicht mehr möglich sein, allen Objekten auszuweichen. Deshalb wenden sich Wissenschaftler und Techniker nun dem passiven Schutz der Satelliten im Falle einer Kollision zu. Dafür sind – nicht zuletzt wegen der hohen Geschwindigkeit – besondere Simulationstechniken erforderlich, die Erkai Watson in seiner Masterarbeit entwickelt und erprobt hat.

Besonders der innovative Ansatz der Arbeit und die anspruchsvolle Behandlung der stark vernetzten Probleme bei der passenden numerischen Modellierung beeindruckten Prof. Dr. Casimir Katz, CTO der SOFiSTiK AG. „Erkai Watson hat verschiedene wissenschaftliche Untersuchungsmethoden und Verfahren sehr originell und erfolgreich miteinander verknüpft. Damit leistet seine Masterarbeit einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag zur Impakt-Physik und zum Anwendungsbereich der Diskrete-Elemente-Methode. Eine großartige und absolut preiswürdige Leistung!“

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